Über die Entstehung der Minis

Über die Entstehung der Minis

Die ersten „Minis“ entstanden im Winter 2020 während der Pandemie. Beim Aufräumen im Atelier entdeckte ich Dinge wieder, die ich längst vergessen hatte. Während ich überlegte, was ich damit anfangen könnte, denn zum Wegwerfen waren die Teile einfach zu schade, kam mir die Idee: Bei meinen Skulpturen verwende ich überwiegend Fundstücke, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe. Aus diesen alten, verrosteten, von Sonne, Wind und Wasser wunderschön veredelten Teilen entwickle ich meine „Little Massai“.

Das könnte doch auch mit meinen eigenen Fundstücken funktionieren, und so begann ich zu experimentieren. Aus der ersten Begeisterung heraus entstanden schnell einige Arbeiten, die jedoch bei näherer Betrachtung dem selbstkritischen Blick nicht standhielten. Doch die Arbeit machte mir extrem viel Spaß und nach einiger Zeit entstanden die ersten Papiercollagen, die mir gefielen und die mich von der Idee überzeugten.

Als Trägermaterial verwende ich Karton oder Malplatten. Darauf entstehen filigrane Collagen aus unterschiedlichsten Materialien – Aquarellpapier, Japanpapier, Seidelbast, Geschenkpapier, Zeitungspapier, Wellpappe, Stoffe, Leinwandreste und vieles mehr. Damit die meist 15 x 15 cm großen „Minis“ auch richtig zur Geltung kommen, präsentiere ich sie in speziellen Objektrahmen. Das Interesse ist groß, das Experiment geht weiter und es entstehen immer wieder ganz neue und andere „Minis“.